Bruckmühler Top-Spieler bei den Australian Open

Bruckmühler Top-Spieler bei den Australian Open

Wenn die Verantwortlichen des TC Bruckmühl-Feldkirchen sich das Tableau des ersten Grand Slam Turnieres des Jahres in Melbourne so ansehen, tun sie das nicht ohne Stolz.

Nicht weniger als 7 Spieler des 128 Spieler umfassenden Hauptfeldes haben in den letzten drei Jahren bereits für den kleinen Club im Mangfalltal aufgeschlagen. Noch weit mehr dieser Top-Spieler konnte man den Tennisfans bei den Heimspielen schon als Gegner präsentieren. Da die Planungen für die kommende Saison noch nicht abgeschlossen sind, schaut Teamchef Gleissner ständig auf sein Handy, um die Ergebnisse in Down Under zu verfolgen. Von den eigenen Top-Spielern des vergangenen Jahres haben es immerhin drei Spieler unter die Besten geschafft. Das schwerste Los erwischte dabei sicherlich der Georgier Nikoloz Basilashvili, der es gleich in Runde 1 mit Roger Federer zu tun haben wird. Eine lösbare Aufgabe hat dagegen der kleine Bosnier Damir Dzumhur, derzeit die Nr. 81 der Welt, der mit dem Briten Kyle Edmund fast einen Ranglistennachbarn zugelost bekam. Die Bruckmühler Nr. 1 des vergangenen Jahres Gilles Muller trifft im „internen“ Duell auf den Italiener Fabio Fognini, der 2013 der bislang bestplatzierte Spieler des TCBF war. Immerhin schaffte es der Italiener damals bis auf Platz 14 der Weltrangliste. Den Platz an der Sonne bei der internen Weltrangliste des TC Bruckmühl-Feldkirchen wird Fognini wohl bald gegen den Österreicher Dominic Thiem verlieren. Thiem spielte ebenfalls 2013 für den TCBF und steht bereits jetzt auf Position 20 einen Platz vor Fognini, gilt aber in Expertenkreisen sogar als Anwärter auf die Top Ten.

Weitere aktuelle oder ehemalige Spieler des TC Bruckmühl-Feldkirchen im Hauptfeld der Australian Open sind der Slowake Martin Klizan und der Franzose Adrian Mannarino.

Wer von diesen Stars dann Anfang April tatsächlich auf der veröffentlichten Meldeliste des TCBF stehen wird, war den Verantwortlichen zu Beginn des Jahres noch nicht zu entlocken. Klar ist nur, dass Teamchef Gleissner sein Augenmerk nicht nur auf die sieben bereits bekannten Namen richten wird. „Da sind aktuell noch einige, für uns interessante, Spieler verfügbar“. Es kann also gut sein, dass die Liste der Spieler des TC Bruckmühl-Feldkirchen bei den French Open noch einmal um einiges länger wird.