Niederlage gegen Düsseldorf

Niederlage gegen Düsseldorf

TCBF verpasst Befreiungsschlag

Es hat mal wieder nicht sollen sein. Gegen den Düsseldorfer Rochusclub fehlte einmal mehr das Quäntchen Glück und man musste am Ende des Tages eine bittere 1:5 Niederlage hinnehmen. Jetzt hilft im Kampf um den Klassenerhalt nur noch ein kleines „Tenniswunder“. Doch aufgegeben wird sich nicht!

Die Stimmung nach der 1:5 Heimniederlage am vergangenen Sonntag war bei Spielern und Verantwortlichen sichtlich gedrückt. Man wollte zumindest ein Unentschieden holen, doch am Ende stand man erneut mit leeren Händen da. „Die Match-Tie-Breaks wollen in heuer einfach nicht zu uns fallen. Wir haben eine 3:11 Bilanz. Wenn wir 2-3 gewonnen hätten, könnten wir vermutlich schon sicher den Klassenerhalt feiern“, stellt Teamchef Ralf Roffmann fest.

Auch gegen Düsseldorf wollte es nicht klappen. In der ersten Einzelrunde spielte Rainer Eitzinger an Position 4 gegen den Niederländer Wesley Koolhof. Eitzinger lag im ersten Satz schon mit Break zurück, kämpfte sich aber noch einmal mithilfe des sensationellen Publikums zurück und holte sich Satz 1 mit 7:6. Satz 2 verlief leider nicht nach dem Geschmack des TCBFlers. Schnell verlor er diesen mit 1:6. Im anschließenden Match-Tie-Break lag er ebenfalls schon fast aussichtslos zurück. Er gab aber nicht auf und schaffte noch den 8:8 Ausgleich. Doch am Ende hieß das Ergebnis 10:8 für Düsseldorf. Zeitgleich war Mateusz Kowalczyk, der eigentlich nur Doppel spielt, gegen seinen Gegner Peter Torebko chancenlos und musste sich mit 5:7 und 2:6 geschlagen geben.

In der zweiten Einzelrunde hatte dann Blazej Koniusz einen mehr als gebrauchten Tag erwischt. Er konnte dem Spiel seines Gegners Matwe Middelkoop nichts entgegensetzen und verlor sehr deutlich mit 2:6 und 3:6. Hoffnung keimte dagegen im Match von TCBFs Nummer 1 Mohamed Safwat auf. Der Ägypter, der in Neuss noch der Matchwinner war, gewann Satz 1 gegen den Slowaken Filip Horansky mit 7:6. Doch von da an lief gar nicht mehr für Safwat. Der Düsseldorfer spielte von diesem Zeitpunkt an fast fehlerfrei und holte sich Satz 2 mit 6:0 und verpasste Safwat im Match-Tie-Break mit 10:1 fast die Höchststrafe.

In den Doppelpartien musste der TCBF nun Punkten, wollte man im Abstiegskampf noch eine Restchance haben. Das tat man dann auch. Das Duo Safwat / Kowalczyk besiegte im Spitzendoppel die beiden Düsseldorfer Horansky / Torebko mit 6:4 6:2. Gleichzeitig musste sich die Paarung Koniusz / Eitzinger dem niederländischen Spitzendoppel Koolhof / Middelkoop mit 2:6 und 2:6 geschlagen geben.

Nun entscheidet sich alles am letzten Spieltag im Heimspiel gegen Köln, die einen Platz vor dem TCBF stehen! Wenn der TCBF das Spiel mit 5:1 oder 6:0 gewinnt, hält man die Klasse. Bei allen anderen Ergebnissen steigt man ab. Das will man natürlich verhindern. Doch man weiß, dass Köln natürlich ebenfalls alles versuchen wird, auch im nächsten Jahr in der besten Liga der Welt spielen zu können.

Foto: mk-sportphoto