Die Unabsteigbaren – Herren 50-2

Die Unabsteigbaren – Herren 50-2

Am letzten Spieltag standen die Herren 50-2 nach einer durchwachsene Saison 2015 mit stark wechselnder Besetzung auf dem vorletzten Tabellenplatz und waren somit stark abstiegsgefährdet. Am letzten Spieltag ging es zum Abstiegsduell gegen den in der Tabelle direkt vor uns platzierten TC Germering, gegen den nicht nur ein knapper Sieg zum Klassenerhalt benötigt wurde, sondern auch noch ausreichend Matchpoints eingefahren werden mussten.

Zumindest hatten wir es selbst in der Hand, das Ruder nochmals herumzureißen, auch wenn sich bereits einige Spieler in der ersten Herren 50 festgespielt hatten und uns nicht mehr verstärken konnten. Bei teilweise 40 Grad im Schatten spielten wir am 04.07.2015 quasi mit dem Rücken zur Wand beim TC Germering und mussten auch noch alle drei Einzel der ersten Runde verloren geben, eines davon 10:8 im Champions-Tie-Break, sodass der Abstieg unabwendbar schien. Nachdem die anderen drei Einzel dann aber auf unser Konto gingen, keimte nochmals ein klein wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt auf, wobei wir jetzt wegen der Matchpoints alle drei Doppel gewinnen mussten. Dank taktisch guter Aufstellung und nervenstarkem Spiel gelang das schier Unmögliche und alle drei Doppel wurden für uns entschieden. Die Heimfahrt traten wir überglücklich und ohne das Abstiegsgespenst an, das wir zusammen mit einem ziemlich konsternierten Gegner in Germering zurückließen.

Mit diesem unbändigen Selbstvertrauen und der Tatsache, dass wir heuer noch mehr Unterstützung aus der Herren 50 erhalten werden, da sich deren Kader durch „herausgewachsene“ Spieler der Herren 40 vergrößert hatte, traten wir die Saison 2016 recht zuversichtlich mit dem Ziel Klassenerhalt in der vorderen Hälfte der Tabelle an. Bei unserem Auftaktspiel gegen den TC Moosburg kam es bereits wieder zu einem Krimi. Nach den Einzeln stand es unentschieden, ein Doppel wurde gewonnen, eines verloren. Das letzte Doppel wehrte im Champions-Tie-Break bereits zwei Matchbälle ab, bevor durch einen gewagten Becker-Hecht von Stephan Röslmair der erste eigene Matchball zum Gesamtsieg verwerten werden konnte. In unserem zweiten Spiel gegen Fürstenzell Herren 50-2 mussten wir allerdings einen kleinen Rückschlag und die erste Niederlage einstecken.

Insgesamt wurden fünf Champions-Tie-Breaks und zwei „normale“ Tie-Breaks gespielt, sodass es in den meisten Matches sehr knapp herging. Ein Doppel mussten wir herschenken, nachdem Horst Nadjafi von seinem Doppelpartner einen Ball so unglücklich am Kopf getroffen wurde, dass er mit einer Gehirnerschütterung eine Woche außer Gefecht gesetzt war. Dabei muss erwähnt werden, dass Horst knapp in Führung liegend erst dann aufgab, als eines unserer anderen Doppel verloren hatte und somit der Gesamtsieg nicht mehr zu holen war. Dennoch blicken wir recht zuversichtlich auf unser Ziel, den „sicheren“ Klassenerhalt und die nächsten Spiele nach der Pfingstpause und hoffen, dass sich Horst bis dahin gut erholt hat, dem ich an dieser Stelle im Namen der Mannschaft nochmals gute Besserung wünschen möchte.